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Coaching für Tierhalter

Auch in der Mensch-Tier-Beziehung gibt es diverse Parameter, die störungsanfällig sind. Tierliebe und Begeisterung sind allein meist nicht ausreichend, um ein reibungsloses Miteinander zu gewährleisten. Sogar das Erlernen und Verständnis für die Kommunikationsformen der Pferde, Hunde oder Katzen schließen Probleme nicht aus, da die eigenen oft unbewussten Emotionen und Motivationen in die Beziehung mit einfließen und gerade von Tieren sehr intensiv wahrgenommen werden.

Tiere neigen ebenso wie Menschen in solchen Fällen zu Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Krankheiten, zumal dies ihre einzige Möglichkeit ist, sich dem Menschen gegenüber bei Problemen zu äußern.

Im praxisnahen Coaching werden diese bewusst gemacht und sind somit einer Veränderung und Verbesserung zugänglich.

Pferde beispielsweise entwickeln körperliche Probleme oder Schwierigkeiten im Umgang nicht nur aufgrund von Fehlbelastungen oder reiterlichen Besonderheiten, sie reagieren auch massiv auf die jeweilige Stimmung und Einstellung der mit ihnen arbeitenden Person. Als Herden- und Fluchttier mit ausgeprägten Spiegelneuronen ist ein Auslesen der Stimmung schließlich ein wichtiger Bestandteil von Anpassungs- und (Über)Lebensstrategien. Hieraus ergeben sich jedoch auch weitreichende Möglichkeiten der Intervention zugunsten des Teams Mensch-Pferd.

Unter Anleitung lernen Sie beispielsweise, durch die Ihre Außenwirkung spiegelnden Reaktionen des Pferdes tiefere Einsicht in Ihre eigene Stimmungs- und Verhaltensdisposition zu gewinnen. Darüber hinaus lassen sich durch vermehrte Selbstreflexion, Persönlichkeitsarbeit und ganzheitliche Betrachtungsweisen oft unterschiedlichste Probleme am Pferd (Verhaltensauffälligkeiten, Rittigkeitsprobleme, physiologische Einschränkungen) beseitigen, die mit klassischen Methoden unzugänglich oder immer wiederkehrend zu sein scheinen. Unterstützen können wir diesen Zugang durch Methoden aus den Bereichen der Physiotherapie, der Osteopathie und der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Auch Katzen, Hunde und andere Kleintiere sind manchmal eigentlich keine „Problemtiere“ oder „schwierig“, sondern nutzen verändertes oder gestörtes Verhalten als Kommunikationsform und „Ausweg“, wenn ihnen andere Formen des Zugangs verwehrt sind.
Wir arbeiten gemeinsam an der Interaktion zwischen Ihnen und dem Tier, an von Ihnen selbst eventuell unterschwellig ausgesandten störenden Signalen und an Erkenntnissen bezüglich der Eigenarten und Besonderheiten Ihres Tieres.

Ich arbeite seit Jahren erfolgreich mit sogenannten „schwierigen“ oder traumatisierten Tieren. Umgekehrt arbeite ich auch gerne mit Menschen, die Probleme im Umgang mit Tieren haben. Dies reicht beispielsweise vom besseren Verständnis und Zugang bei massiver Angst vor Pferden bis hin zu erfolgreichen Ausritten im Gelände.

In jedem Fall lässt sich durch die Arbeit am Team Mensch-Tier eine tiefere, verbesserte und harmonischere Beziehung und damit mehr Lebensqualität für beide Seiten erreichen.

 

 
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